Nette Bescherung in Thüringen

verfasst von Tom Moak, 24.12.2010, 21:47

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Thüringens Stasi-Beauftragte beklagt Situation der Gedenkstätten

24.12.2010, 11:04 Uhr | DAPD

Erfurt (dapd-lth). Die thüringische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen,
Hildigund Neubert, hat der Landesregierung mangelnde Unterstützung bei der
Aufarbeitung der DDR-Diktatur vorgeworfen.

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Das Land stelle für diesen Bereich lediglich eine Million Euro pro Jahr bereit,
sagte Neubert in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dapd.

Dagegen erhalte allein die KZ-Gedenkstätte Buchenwald jährlich insgesamt sieben Millionen Euro von
Bund und Land. "Auch im Vergleich mit anderen Bundesländern stehen wir schlecht da", sagte Neubert.

Die Arbeit in den thüringischen DDR-Gedenkstätten könne lediglich
durch den hohen Einsatz der Mitarbeiter aufrechterhalten werden.

Über die Landeszuschüsse müsse jedes Jahr neu verhandelt werden.

"Wir müssen endlich von der Projektfinanzierung abkommen", forderte Neubert.

In Vergangenheit sei die Mittelvergabe oft dem Zufall überlassen worden.

Dabei beteilige sich der Bund nur bei einer langfristig gesicherten Landesunterstützung.
Bislang müssten die vier Grenzmuseen und die Geraer Gedenk- und Begegnungsstätte
Torhaus ohne Bundeshilfe auskommen.


Wegen fehlender Mittel könne die ehemalige politische Haftanstalt Torhaus
nur zwei Mal pro Woche öffnen,sagte Neubert und beklagte:
"Bei Veranstaltungen platzen die Räume aus allen Nähten".

Die Gedenkstätte müsse dringend ausgebaut und für die zahlreichen
Schulbesuche ein pädagogischer Mitarbeiter eingestellt werden.

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DAPD



Quelle: http://nachrichten.t-online.de


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